Wasser

Wasserknappheit bedroht Millionen von Hektaren Reisfelder. Das von der DEZA unterstützte «International Rice Research Consortium» vermittelte 2010 über 125‘000 Bauern in Süd- und
Ostasien eine Bewässerungstechnik, die bei gleichbleibenden Ernteerträgen bis zu 30% des Wasserverbrauchs einspart.
Klimawandel

China gehört zu den drei grössten Verursachern von Treibhausgas-Emissionen. Es ist darum für die ganze Welt entscheidend, welche Klimapolitik dieses Land einschlägt. Die DEZA unterstützt China bei
der Erarbeitung eines nationalen Klimagesetzes. Zudem beteiligt sich die Schweiz im Rahmen der Initiative «Low Carbon Cities China» an einer Partnerschaft mit fünf chinesischen Millionen-Städten.
Ziel ist, die Einführung eines klimaschonenden Energiemanagements nach dem Muster der Schweizer Energiestadt und des «European Energy Award» voranzubringen.
Weitere
Informationen zu diesem Projekt
Finanzen und Handel

Steuern sind unerlässlich, um öffentliche Dienstleistungen zu finanzieren und um weniger abhängig von externer Unterstützung zu sein. Länder
wie Ghana und Mosambik haben mit Unterstützung des SECO fiskalische sowie administrative Reformen eingeleitet. Dadurch konnten die Steuereinnahmen in Ghana relativ zum Bruttoinlandsprodukt zwischen
2002 und 2010 von 12,7% auf 18,8% erhöht werden, was auch eine grössere Eigenfinanzierung in der Armutsbekämpfung ermöglicht.
Fokus auf globale Risiken und fragile Staaten

Die Internationale Zusammenarbeit der Schweiz fokussiert stärker auf die grenzüberschreitenden globalen Herausforderungen, die die Entwicklungschancen armer Länder besonders beeinträchtigen :
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Die Schweiz erarbeitet in diesen Bereichen mit «globalen Programmen» innovative Lösungen. Sie kann damit die internationale Politik gezielt beeinflussen und die Aushandlung globaler Regelungen mitgestalten.
Die Schweiz engagiert sich verstärkt in fragilen Staaten: Mangelhafte staatliche Strukturen verschärfen die Armutsprobleme zusätzlich. Schwache Regierungen, fehlende Rechtssicherheit und Korruption können Entwicklungserfolge zunichte machen. Gemäss Weltbank verdreifacht sich das Pro-Kopf-Einkommen in Ländern, in denen die Regierungsführung verbessert wird.
Die Schweiz engagiert sich für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte und fördert leistungsfähige staatliche und zivilgesellschaftliche Institutionen. Die Schweiz hat als neutrales Land ohne koloniale Vergangenheit gute Voraussetzungen, in diesem schwierigen Umfeld zu arbeiten und Ergebnisse zu erzielen.
Weiterführende Informationen und Dokumente
- Eine Welt
Nur in der Schweiz bestellbar
Nr. 2/2012: fragile Staaten / Afghanistan / Palästina
Download (PDF, 10391 KB) : [de] [fr] [it]
Bestellen - Fragile Staaten: Anpassung und Ausbau des Engagements
- Die globalen Herausforderungen – Kurzinformation zu den globalen Themen
- Die globalen Herausforderungen: DEZA-Direktor Martin Dahinden erläutert die Schwerpunkte
- Globalprogramme


