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Jahreskonferenz der Entwicklungszusammenarbeit 2010

Einige ausgewählte Bilder zur Jahreskonferenz der Entwicklungszusammenarbeit
Freitag, 20. August 2010 Messe Basel
Galerie

Eröffnung der Konferenz: Hunger ist kein Schicksal
Rede der Bundesrätin Micheline Calmy-Rey

Facts&Figures

Download (rechte Maustaste / sichern als): Facts & Figures

Videos: Fokus Produktion
Videos: Fokus Handel
Videos: Fokus Konsum

Die Nahrungsmittelproduktion und -versorgung sind heute stark globalisiert. Daraus ergeben sich für Entwicklungsländer neue Herausforderungen, aber auch Chancen.

Die Herausforderungen
Weltweit leiden derzeit mehr als eine Milliarde Menschen an Hunger. Trotz punktuellen Fortschritten ist die Staatengemeinschaft vom Ziel, den Anteil der Hungernden bis ins Jahr 2015 zu halbieren, weit entfernt. Die Anzahl der Menschen, die nicht genügend zu essen haben, steigt derzeit wieder. Ursachen sind die Nahrungsmittel- und die Finanzkrise, die gestiegenen Preise für Lebensmittel, Treibstoff und Dünger. Diese Krisen werden teilweise durch Spekulationsgeschäfte mit Nahrungsmitteln auf dem globalen Markt ausgelöst. Die Klimaveränderung führt zu einer zusätzlichen Verschärfung der Situation.

Die Chancen
In der globalisierten Landwirtschaft kann die Produktion gesteigert werden, wenn traditionelles Wissen mit angewandter Forschung verbunden wird, welche die Bedürfnisse im Süden einbezieht. Handel erlaubt Produzenten in Entwicklungsländern, ihre Produktepalette zu diversifizieren und ihr Einkommen zu steigern. Die Integration auch der kleinbäuerlichen Agrarproduktion in den Weltmarkt kann zur Armutsbekämpfung und zum nachhaltigen wirtschaftlichen Wachstum im Süden beitragen.

Die diesjährige Jahreskonferenz der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit greift drängende Fragen zur Ausgestaltung des globalen Ernährungssystems auf: Wie kann Ernährungssicherheit erreicht werden? Wie können Entwicklungsländer vom globalisierten Ernährungssystem besser profitieren? Und was kann die Schweiz – die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit wie auch private Akteure – dazu beitragen?

Weiterführende Informationen und Dokumente