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09.08.2011 - Pressemitteilung
China nimmt die Klimapolitik der Schweiz unter die Lupe

Vom 14. bis 21. August 2011 empfängt die Schweiz eine Delegation hoher Vertreterinnen und Vertreter aus China, die sich für die Erfahrungen der Schweiz im Klimabereich interessieren. China arbeitet gegenwärtig einen Entwurf für ein Klimagesetz aus, an dem die Schweiz über die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) mitwirkt. Während einer Woche stellen Vertreterinnen und Vertreter aus Parlament, Wissenschaft, Verwaltung und Privatwirtschaft der chinesischen Delegation die Erfahrungen der Schweiz vor.

Für China liegt eine der grossen Herausforderungen in der Vereinbarkeit von Wirtschaftswachstum und Umwelt. China ist seit kurzem die zweitgrösste Wirtschaftsmacht der Welt und steht an erster Stelle, was den Energieverbrauch und den Treibhausgasaustoss anbelangt. Gleichzeitig gehört es zu den Ländern, die vom Klimawandel besonders stark betroffen sind. Im neuen Fünfjahresplan (2011–2015) wurden Umweltschutz und Klimawandel zu den wichtigsten Prioritäten des Landes erklärt.

Um diese Herausforderungen zu meistern, setzt Peking namentlich auf die internationale Zusammenarbeit und analysiert verschiedene rechtliche und wirtschaftliche Instrumente, diein anderen Ländern bestehen. 2010 lud China die Schweiz ein, sich über die DEZA an der Revision der rechtlichen Rahmenbedingungen für Massnahmen gegen die Luftverschmutzung und beim Entwurf für ein Klimagesetz zu beteiligen.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit empfängt die Schweiz vom 14. bis 21. August 2011 verschiedene Vertreterinnen und Vertreter der Nationalen Kommission für Reformen und Entwicklung, der Kommission für Umweltschutz und Ressourcenschonung des Nationalen Volkskongresses der Volksrepublik China und der chinesischen Akademien für Umweltforschung und für Sozialwissenschaften.

Die chinesische Delegation erhält Einblick in die verschiedenen Instrumente zur Umsetzung der Schweizer Klimapolitik, von den freiwilligen Massnahmen der Wirtschaftbis zur CO2-Abgabe. Sie wird Fachleute der Bundesämter für Umwelt und Energie sowie der DEZA treffen und Gelegenheit haben, sich mit schweizerischen Parlamentarierinnen und Parlamentariern sowie Vertretern des Privatsektors auszutauschen. Auf dem Programm steht auch ein Feldbesuch, der veranschaulichen soll, wie die Wirtschaft mit freiwilligen Massnahmen einen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emmission leistet.

Für weitere Informationen:
Information EDA
+41 (0) 31 322 31 53

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