Sudan
Website des Kooperationsbüros (DEZA) Sudan: www.swiss-cooperation.admin.ch/sudan
Mit der Unabhängigkeit des
Südsudans im Juli 2011 entstanden zwei neue souveräne Staaten: Sudan und Südsudan. Die DEZA unterstützt seit 1994 Sonderorganisationen der Vereinten Nationen und Nichtregierungsorganisationen (NGO)
im Sudan. Ab 2003 verstärkte die DEZA ihre Bemühungen aufgrund der zunehmenden humanitären Bedürfnisse im Darfur. Das humanitäre Programm der DEZA fokussiert auf Nothilfe für intern Vertriebene und
Flüchtlinge. Thematisch stehen Nahrungssicherheit, Zugang zu Trinkwasser, Gesundheitsversorgung und Massnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung im Mittelpunkt. Geografische Schwerpunkte sind Darfur
und Südkordofan. Das humanitäre Programm der Schweiz im Sudan wird von der Botschaft in Khartum aus koordiniert.
| Internationale Zusammenarbeit der Schweiz | 2011 |
2012 |
2013* |
|---|---|---|---|
| DEZA | |||
| Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit | 0.46 | 0.15 | – |
| Humanitäre Hilfe | 10.36 | 7.43 | 13.53 |
| Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) | |||
| Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung | 0.03 | – | – |
| Total DEZA/SECO | 10.85 | 7.58 | 13.53 |
| Andere Bundesämter | |||
| Abt. Menschliche Sicherheit und Direktion für Völkerrecht des EDA | 1.74 | 0.43 | 2.48 |
| Eidg. Dep. für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | – | – | 1.71 |
| Total andere Bundesämter | 1.74 | 0.43 | 4.19 |
| Kantone und Gemeinden | 0.08 | 0.18 | .. |
| Total | 12.67 | 8.19 | 17.72 |
DEZA-Angaben ohne Programmbeiträge an schweizerische NGOs
.. = keine Angaben | – = Betrag ist Null oder Betrag < 5'000 CHF
Entwicklungszusammenarbeit: Schwerpunkte
Der Sudan ist zwar kein Schwerpunktland der DEZA. Die Humanitäre Hilfe und die Politische Abteilung IV (Menschliche Sicherheit) sind aber beide in Darfur engagiert und begegnen dem hartnäckigen
Konflikt mit einem mittelfristig ausgerichteten Ansatz, der die Unterstützung von Projekten für den Wiederaufbau einschliesst, zum Beispiel Gesundheitsstationen, die Herstellung von Honig oder
Marketing.
Humanitäre Hilfe: Schwerpunkte
Nach dem Ausbruch des Konflikts in der Provinz Darfur im Jahr 2003 flohen über 230 000 Menschen ins Nachbarland Tschad, und mehr als 2,7 Millionen Menschen suchten als intern Vertriebene in Lagern im Sudan Zuflucht. Die bewaffnete Gewalt, die systematische Zerstörung der Infrastruktur und die massiven Vertreibungen haben die Lebensbedingungen in der Region Darfur so stark beeinträchtigt, dass der Bedarf an humanitärer Hilfe trotz der Unterzeichnung des Darfur-Friedensabkommens vom Mai 2006 sowie den Mediationsbemühungen der UNO und der Afrikanischen Union weiterhin enorm ist. Gemäss der UNO erhalten heute 4 der 8 Millionen Menschen in Darfur humanitäre Nothilfe.
Seit Mitte 2003 engagiert sich die DEZA dafür, dass die vom Konflikt in Darfur betroffene Bevölkerung Unterstützung und Schutz erhält. Sie finanziert deshalb Programme des Welternährungsprogramms (WFP), des UNO-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR), des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), des Büros der Vereinten Nationen für die Koordination humanitärer Angelegenheiten (OCHA) und mehrerer NGO inklusive MSF, Medair, Terre des Hommes und Caritas. Seit 2004 werden UNO-Organisationen regelmässig von Schweizer Experten unterstützt.
Das laufende Mittelfristprogramm Sudan 2010–2012 der Humanitären Hilfe des Bundes wurde im Jahr 2009 erstellt. Es baut auf den laufenden Aktivitäten auf: Nahrungs- und Existenzsicherung, Grundversorgung und Schutz der Zivilbevölkerung. Das Jahresbudget beläuft sich auf rund 10 Millionen Franken.
Hintergrundinformationen Sudan
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.. = keine Angaben Die Zahlen gelten für Sudan und Südsudan zusammen |
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Kontaktadresse der DEZA vor Ort:
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Sudan (Khartoum) |
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Swiss Cooperation Office Khartoum |
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| Telefon | +249 183 471 010 +249 183 471 115 |
| Fax | +249 183 472 804 |
| khartoum@sdc.net | |
| Website | www.swiss-cooperation.admin.ch/sudan |
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Weiterführende Informationen und Dokumente Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in diesem Land. |
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