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Low-Carbon Cities China
Chinesische Städte als Vorreiter des Klimaschutzes

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Aufgrund ihrer Funktion als Wirtschaftszentren ziehen Städte viele Menschen an und wirken als kulturelle Schmelztiegel. Städte produzieren weltweit 70–80 % der gesamten Treibhausgasemissionen und verbrauchen bis zu 70 % der Energie. In China schreitet die Verstädterung so rasch voran wie fast nirgends sonst auf der Welt. Damit das internationale Ziel, die Klimaerwärmung auf 2 Grad zu beschränken, welt-weit erreicht werden kann, müssen Städte bei der Eindämmung des Klimawandels eine Vorreiterrolle übernehmen. Zu diesem Zweck sind fünf chinesische Städte dem «Low-Carbon Cities China»-Programm (LCCC) beigetreten.

Das LCCC-Programm konzentriert sich auf Städte, in denen 70 % der Chinesinnen und Chinesen leben, die im Jahr 2030 für 83 % des chinesischen Energieverbrauchs verantwortlich sein werden. Die chinesischen Städten sind in den letzten Jahren enorm gewachsen und haben erfolgreich zur Erhöhung der Einkommen und zur Verringerung der Armut beigetragen, aber sie verursachen auch 70–80 % der CO2-Emissionen Chinas. 

Ein Ansatz, der von den Städten ausgeht

Der Ansatz der CO2-armen Stadt ist ein Instrument zur Steuerung und Überwachung wesentlicher Klimaschutzstrategien auf kommunaler Ebene. Ziel ist es, einen systematischen Überblick über die Bemühungen zum Klimaschutz zu gewinnen. So können kommunale Behörden Stärken, Schwächen und Verbesserungspotenziale identifizieren und gezielter und effizienter Milderungs- und Anpassungsmassnahmen zur Bewältigung des Klimawandels ergreifen.

Mit dem Low Carbon Index System erhalten Gemeinden ein einheitliches, hand-lungsorientiertes Managementsystem. Der Index beruht auf der Schweizer «Energiestadt»-Methodik und dem European Energy Award.

CO2-Aktionspläne

Mehrere wichtige Gemeinden sind schon daran, Ansätze für eine CO2-arme Stadt zu entwickeln: Yinchuan in der autonomen Region Ninxia, Meishan in der Provinz Sichuan, Dongcheng, ein zentraler Bezirk von Beijing, Kunming in Yunnan, Baoding in Hebei, Yang¬ling in Shaanxi und Lushun in Dalian. Die Städte haben unter der Leitung der Bürger¬meisterin oder des Bürgermeisters Fachgruppen zum Klimawandel gebildet, Büros für CO2-Fragen geschaffen und konkrete Massnahmen zur Verminderung der CO2-Emissionen ergriffen.

Energiesparmassnahmen in öffentlichen Gebäuden, die Förderung einer CO2-armen intelligenten Mobilität, Pilotprojekte für erneuerbare Energien, Energie-managementsysteme für Unternehmen und eine Baumpflanzaktion zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit sind einige der gezielten Aktionen, die von diesen Gemeinden umgesetzt werden.

LCCC-Plattform

Das LCCC-Programm bietet auch eine Plattform zum Austausch von Wissen und Informationen. So können alle beteiligten Städte Informationen austauschen und Ansätze, Best Practices und Instrumente zur Förderung der CO2-armen Stadt präsentieren

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Das Projekt in Kürze


Bereich
Globale Zusammenarbeit
Thema
Klimawandel
Land / Region
China
Partner
• Bis zu 10 chinesische Gemeinden
• Chinesische Regierungs- und Hochschul-institutionen
• Zentren für Energieeffizienz
• Chinesischer Verband der Anlagenbau-ingenieure
• EnergieStadt Schweiz
• European Energy Award
...und viele mehr

Ausgangslage / Hintergrundinformation
Die Verstädterungs-rate Chinas gehört zu den höchsten der Welt. Die chine-sischen Städte produzieren bis zu 80 % der Treib-hausgasemissionen des Landes. 
Projektziel
Das Programm unterstützt Städte beim Übergang zu einer CO2-armen Entwicklung, indem es den sparsamen Energieeinsatz, erneuerbare Energien, eine ökologische Bauweise und den nachhaltigen Verkehr fördert.

Begünstigte
Mindestens 30 Millionen Menschen 
Kosten
CHF 4'930'000
Dauer
01.06.2009 - 31.03.2013
Kontakt
DEZA-Globalprogramm
Klimawandel:
gpcc@eda.admin.ch