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Sexuelle und reproduktive Gesundheit - Voraussetzung für die Entwicklung einer Gesellschaft

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Die reproduktive Gesundheit und die Entscheidungsfreiheit von Frauen, Männern und Jugendlichen in diesem Bereich gehören zu den Menschenrechten und tragen zur Gleichstellung der Geschlechter bei. Die reproduktive Gesundheit beinhaltet ein befriedigendes, gefahrloses Sexualleben sowie die freie Entscheidung, ob, wann und wie oft jemand Kinder hat.

Wissenswertes

Jedes Jahr sterben vier Millionen Säuglinge im ersten Lebensmonat. Dies entspricht fast 40% der gesamten Todesfälle von Kindern unter 5 Jahren.

Pro Jahr bringen 60 Millionen Frauen ein Kind zu Hause ohne Hilfe einer medizinischen Fachperson zur Welt

Pro Jahr erleiden im Rahmen von Schwangerschaften rund acht Millionen Frauen Komplikationen, die vermeidbar wären, eine halbe Million stirbt daran. In Afrika südlich der Sahara hat eine Frau ein Risiko von 1:16, an Schwangerschaftskomplikationen zu sterben. In den entwickelten Ländern beträgt diese Wahrscheinlichkeit 1:2800. Verantwortlich ist zumeist eine Missachtung der grundlegenden Menschenrechte, die dazu führt, dass die Opfer infolge von «Vernachlässigung» sterben, weil sie keinen oder nur schwer Zugang zu medizinischen Leistungen für Schwangere, Wöchnerinnen und Säuglinge haben.

Im Fokus der DEZA: Ausrichtung auf den Gender-Ansatz

Aus diesem Grund legt die DEZA bei der Förderung der Gesundheit von Mutter und Kind sowie der reproduktiven Rechte besonders Wert auf Gender-orientierte Ansätze. Sie trägt zur Bereitstellung integrierter Leistungen im Bereich der reproduktiven Gesundheit bei, die auch die HIV/AIDS-Problematik und andere sexuell übertragbare Krankheiten berücksichtigen. Zudem unterstützt sie Bemühungen um eine Eindämmung der Gewalt gegen Frauen, unter anderem der Beschneidung.

Die DEZA setzt ihre Erfahrung ein, um konkrete Projekte vor Ort zu lancieren. Themenschwerpunkte sind die reproduktive Gesundheit sowie die Gesundheit von Mutter und Kind. Beide Bereiche sind für die Entwicklung einer Gesellschaft von grösster Bedeutung.

Kontaktperson zum Thema: Nathalie Vesco

Weiterführende Informationen und Dokumente

Dokumente
  • DEZA Gesundheitspolitik 2003-2010
    Download (PDF, 501 KB) [de]   [en]   [fr]   [es]   [ru]  
  • Artikel über Gesundheitsfragen im Intimbereich der Frau, erschienen in Eine Welt, Nr. 4/2009
    Download (PDF, 1731 KB) [de]   [fr]   [it]  
  • Artikel über Bevölkerungswachstum und Familienplanung, erschienen in Eine Welt, Nr. 3/2009, Seiten 2
    Download (PDF, 239 KB) [de]   [fr]   [it]  

Interne Links
  • UNFPA
    Der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (United Nations Population Fund, UNFPA), der 1969 gegrü...

Externe Links