Konfliktprävention - eine Priorität der Entwicklungszusammenarbeit
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Der Einsatz von Gewalt in einem schwierigen sozialen und politischen Umfeld nimmt stetig zu und hat in den vergangenen zwanzig Jahren das Geschehen in vielen Weltregionen geprägt. Die DEZA trifft häufig auf einen sehr instabilen Kontext, der sofortiges Handeln mit dem Fokus Konfliktbearbeitung erfordert. |
Die in Krisen- oder Konfliktsituationen durchgeführten Entwicklungsprogramme können folgende positiven Auswirkungen haben:
| • | Ausgleich regionaler Ungleichheiten |
| • | Schaffung von Arbeitsplätzen für junge Frauen und Männer |
| • | Regelung von Konflikten im Zusammenhang mit Ressourcen |
| • | Soziokulturelle Integration der Minderheiten |
| • | Eine rechtlich korrekt funktionierende Verwaltung |
| • | Förderung der Gleichstellung der Geschlechter |
| • | Eindämmung von Gewalt in allen Formen gegen Frauen und Männer |
| • | Diversifizierung der Wirtschaft und weniger grosse Abhängigkeit vom Export von Grundnahrungsmitteln |
Die Programme der DEZA streben eine ausgewogenere Entwicklung an und unterstützen deshalb einen sozialen Wandel, der auch Machtverschiebungen mit sich bringt, die manchmal auf gewaltsamen Widerstand stossen. Unabhängig davon, ob die Programme im Kontext eines offen oder indirekt ausgetragenen Kriegs stattfinden, zielen sie immer auch auf die Verhinderung unrechtmässiger Gewalt.
Stärkung und Demokratisierung des Staates
Die Programme der DEZA zur Prävention und Bewältigung von Konflikten beruhen stets auf Grundpfeilern wie
Stärkung des Staates und des Demokratisierungsprozesses, Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen, ländliche Entwicklung und Migrationsbewegungen.
Die Gewaltprävention soll in erster Linie verhindern, dass die eigentlichen Ursachen eines Konflikts zu einer direkten Gefahr für das Leben und die Sicherheit der Menschen werden. Falls diese Gefahr besteht, muss die verheerende Gewaltspirale aufgehalten werden.
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Im Fokus der DEZA: Vermeidung einer Gewaltspirale Zur Bewältigung dieser Herausforderungen hat die DEZA ein Konzept zur Gewaltprävention erarbeitet, das auf drei Säulen beruht:
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Weiterführende Informationen und Dokumente
Dokumente- Friedensentwicklung
DEZA Leitlinien
Download (PDF, 596 KB) : [de] [en] [fr] [it] [es] [ru] - Dreidimensionales Konzept der Gewaltprävention der DEZA
Download (PDF, 88 KB) : [de]
Interne Links
Externe Links
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SFS - Schweizerische Friedensstiftung
Peace-research institute in the area of conflict analysis and peacebuildinghttp://www.swisspeace.ch -
Geneva Declaration on Armed Violence and Development (2006)
http://www.genevadeclaration.org -
UN Secretary General's Report “In larger freedom” (2005)
http://www.un.org/largerfreedom -
Human Security Report (2005)
http://www.humansecurityreport.info -
OECD/DAC Guidelines „Helping Prevent Violent Conflict“
http://www.oecd.org/document/32/0,3343,fr_2649_34567_33800800_1_1_1_1,00.html -
The OECD / DAC Handbook on Security System Reform (SSR)
Supporting security and justicehttp://www.oecd.org/dataoecd/43/25/38406485.pdf
Artikel und Pressemitteilungen
- Bericht „Blue Peace Report: Rethinking Middle East Water“
- Bessere menschliche Entwicklungsperspektiven durch Verringerung der bewaffneten Gewalt

