Bewältigung der Krise und der Zeit danach - Ein zweistufiger Prozess
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Fast 45% aller Konflikte flammen innerhalb von fünf Jahren nach dem ersten Ausbruch erneut auf. Diese Realität verdeutlicht die Wichitgkeit, in der Zeit nach einem Konflikt Lösungen sowohl für die kurz-, als auch für die langfristigen Schwierigkeiten zu suchen. Nur so wird eine permanente Rückkehr zu Stabilität gewährleistet. |
| • | Die Art der Konflikte hat sich seit den 70er-Jahren verändert: An die Stelle des klassischen Kriegs sind schwer eingrenzbare Konflikte getreten, bei denen sich mehrere bewaffnete Gruppen verschiedenster Art und Zugehörigkeit bekämpfen. |
| • | Zwischen 1990 und 2005 kosteten die bewaffneten Konflikte in Afrika 353Milliarden Franken, was in etwa dem gesamten Betrag entspricht, der in diesem Zeitraum für die internationale Entwicklungszusammenarbeit auf dem Kontinent aufgewendet wurde. |
Das so genannte «Postkonflikt-Management» umfasst deshalb sowohl zeitaufwändige Unterfangen wie Friedens- und Versöhnungsprozesse oder den Umbau staatlicher Strukturen, als auch kurzfristige Interventionen wie den Wiederaufbau nach Kriegen oder Katastrophen. Die Vorbereitung dieser beiden Phasen beginnt häufig noch während des Konflikts.
Wiederaufbau und Versöhnung Hand in Hand
Wenn nicht beide dieser Faktoren berücksichtigt werden, ist die Nachhaltigkeit der Unterstützung gefährdet.
Denn Statistiken belegen, dass die blosse Abwesenheit von Krieg nicht unbedingt auch längerfristig Frieden bedeutet. In der Praxis wird die internationale Hilfe nach der Beilegung eines Konflikts
jedoch grundsätzlich rasch eingestellt. Die nationalen Akteure müssen dann den Wiederaufbau trotz eines zumeist noch instabilen Friedens allein bewältigen.
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Im Fokus der DEZA: Ein langfristiges Engagement Ausgerüstet mit Erfahrungen aus schwierigem Terrain, leistet die DEZA langfristige Unterstützung, wo dies nötig ist. Mit ihrem Einsatz unterstützt sie den Aufbau oder die Stärkung von wirksamen und legitimen Staatsstrukturen im juristischen, politischen, administrativem und wirtschaftlichen Bereich. Sie trägt damit dazu bei, die Rahmenbedingungen zu schaffen, welche nötig sind, damit ein Staat nach Konfliktsituationen in Frieden funktionieren kann. |
Weiterführende Informationen und Dokumente
Dokumente- Small Arms and Light Weapons (SALW) / (OECD)
Thematic Tip Sheet CSPM
Download (PDF, 158 KB) : [en] - Friedensentwicklung
DEZA Leitlinien
Download (PDF, 596 KB) : [de] [en] [fr] [it] [es] [ru] - Gender, Konflikttransformation & der Psychosoziale Ansatz
Arbeitshilfe
Download (PDF, 3873 KB) : [de] [en] [fr] [es] [ru]
Bestellen - Achieving development results in a fragile and conflict affected context - insights from Nepal
Asia Brief - April 2011
Download (PDF, 818 KB) : [en] - Eine Welt
Nur in der Schweiz bestellbar
Nr. 2/2006: Vergessene Konflikte
Download (PDF, 1488 KB) : [de] [fr] [it]
Bestellen - Eine Welt
Nur in der Schweiz bestellbar
Nr. 1/2007: Grosse Seen
Download (PDF, 1486 KB) : [de] [fr] [it]
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Externe Links
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SFS - Schweizerische Friedensstiftung
Peace-research institute in the area of conflict analysis and peacebuildinghttp://www.swisspeace.ch -
Geneva Declaration on Armed Violence and Development (2006)
http://www.genevadeclaration.org -
UN Secretary General's Report “In larger freedom” (2005)
http://www.un.org/largerfreedom -
Human Security Report (2005)
http://www.humansecurityreport.info -
Dealing with the Past - KOFF Series (2004)
http://www.swisspeace.ch/topics/dealing-with-the-past.html -
Small Arms Survey
http://www.smallarmssurvey.org/
