Was tut die DEZA?
Die DEZA Menschenrechtspolitik(SDC's Human Rights Policy: Towards a Life in Dignity - Realising Rights for the Poor) zielt auf die Förderung der Rechte der Ärmsten, ihre Stärkung als aktive BürgerInnen und zugleich auf die Unterstützung von staatlichen Behörden in den Partnerländern ab, damit diese die Menschenrechte besser erfüllen, respektieren und schützen können. Um dies zu realisieren, wendet die DEZA einen Menschenrechtsansatz an, der sich stark an denjenigen der UNO anlehnt.
- Die Förderung der Menschenrechte ist ein wichtiger Bestandteil des Gouvernanz-Programms der DEZA. Die DEZA unterstützt in verschiedenen Ländern, wie Peru, Bolivien, Rwanda, Niger und Bangladesh und Vietnam Projekte und Programme, die die Förderung der zivilen und politischen Rechte zum Ziel haben. Anliegen sind der Zugang zur Justiz, die Demokratisierung und die Öffnung der Medien. Weitere gleich gelagerte Projekte hat es im Balkan, im südlichen Afrika, in Zentralasien sowie im Nahen Osten.
- Die DEZA fördert die Gleichstellung von Frau und Mann, die gesellschaftliche Integration von Minderheiten und das "Empowerment" (Ermächtigung) von marginalisierten Gruppen in ihrem Kampf gegen Diskriminierung. In Ländern wie Pakistan oder Indien arbeitet die DEZA mit Partnerorganisationen zusammen, die die Förderung und den Schutz von Frauen- und Kinderrechten sowie den Einsatz für Gleichberechtigung von Minderheiten in den Vordergrund stellen.
- Im Rahmen ihrer Aktivitäten zu HIV/Aids betont die DEZA, dass Gesundheitsversorgung zu den Menschenrechten gehört.
- Die DEZA setzt sich auf internationaler Ebene dafür ein, dass der Einbezug des Menschenrechtsansatzes in Armutsreduktion und Entwicklungszusammenarbeit vermehrt auch im multilateralen System zum Tragen kommt. Die DEZA hat aktiv bei der Erarbeitung der Leitlinien zum Recht auf Nahrung mitgearbeitet.
- Die DEZA arbeitet mit internationalen Organisationen zu verschiedenen menschenrechtsspezifischen Fragen zusammen: Zur Integration von Minderheiten in Armutsreduktionsstrategien zusammen, zu Fragen von Dezentralisierung und Menschenrechten, zu Dimensionen von Globalisierung und Menschenrechten oder zu sozialer Gerechtigkeit.
- Die DEZA koordiniert ihre Aktivitäten eng mit der Politischen Abteilung IV/Sektion Menschenrechte, um Synergien zu nutzen und Überschneidungen zu vermeiden.
Weiterführende Links zu Literatur und Partnerorganisationen:
UN Development Programme – UNDP: Human rights in UNDP
http://www.undp.org/governance/docs
UN Development Programme – UNDP: Human rights in UNDP: Poverty Reduction and human
rights
http://www.undp.org/governance/docs
Office of the High Commissioner for human rights: Human Rights and Poverty reduction
http://www.ohchr.org/EN/PublicationsResources/Pages/Publications.aspx
The international council on human rights policy: local government and human rights: doing
good Service
http://www.ichrp.org/
Minority rights group international: PRSPs, Minorities and Indigenous Peoples
http://www.minorityrights.org/643/publications/publications.html
Weiterführende Informationen und Dokumente
- Evaluation 2004 - SDC’s Human Rights and Rule of Law Guidance Documents
Influence, Effectiveness and Relevance within SDC
Download (PDF, 799 KB) : [en] - DEZA-Menschenrechtspolitik
Für ein Leben in Würde: Die Rechte der Armen fördern
Download (PDF, 142 KB) : [de] [en] [fr] [it] [es]
Bestellen - Interview mit Nataša Kandic, Serbische Menschenrechtlerin
Aus Anlass der Traverse vom 11. Dezember 2007
Download (PDF, 100 KB) : [de] [en] [fr] - Schutz der Menschenrechte